Marktbefragung zur Entwicklung von Importterminals für Wasserstoff(-träger)
Die Port of Rotterdam Authority strebt an, den Import von erneurbarem und kohlenstoffarmem Wasserstoff und Wasserstoffträgern wie Ammoniak, Methanol und LOHCs schneller als derzeit vorgesehen zu ermöglichen.
Obwohl mehrere Parteien Pläne für Importterminals entwickeln, stehen Investitionsentscheidungen noch aus. Dies ist auf Unsicherheiten in der Lieferkette zurückzuführen: in Bezug auf Absatz, Verfügbarkeit, Infrastruktur und Finanzierung.
Ziel
Mit dieser Marktbefragung möchte die Port of Rotterdam Authority Einblick in die konkreten Engpässe und mögliche Lösungen gewinnen. Dabei betrachten wir sowohl finanzielle als auch nichtfinanzielle Aspekte. Auf Grundlage der Ergebnisse entscheidet die Port of Rotterdam Authority, welche Rolle sie selbst bei der Beseitigung von Engpässen übernehmen kann.
Befragungsdokument
Bitte sehen Sie sich das Befragungsdokument mit Hintergrundinformationen, Projektrahmenbedingungen, Risikoverteilung und den Fragen an, zu denen wir Input von Marktteilnehmern einholen möchten.
Befragungsdokument herunterladen (nür auf Englisch)
Ergebnisse der Marktbefragung
Die Marktbefragung zeigt, dass verschiedene finanzielle und nichtfinanzielle Risiken der Grund dafür sind, dass Unternehmen derzeit zögern, in Importterminals und Umwandlungsanlagen für Wasserstoffträger wie Ammoniak zu investieren. Eines der Hauptrisiken ist die Unsicherheit hinsichtlich der Nachfrage nach erneuerbaren Energieträgern, die mit der Unklarheit über die Umsetzung von Maßnahmen zur Stimulierung der Nachfrage zusammenhängt. Daneben sind auch die Überlastung des Stromnetzes und die rückständige Pipeline-Infrastruktur wichtige Themen.