Die Seeschifffahrt bunkerte im Jahr 2025 sechsmal so viel Bio-LNG im Rotterdamer Hafen wie ein Jahr zuvor
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Im vergangenen Jahr hat die Seeschifffahrt 3.000 Tonnen mehr Kraftstoff in Rotterdam gebunkert als 2024. Insgesamt bunkerten Seeschiffe 9,8 Millionen Tonnen Kraftstoff.
Erstmals überstieg die Menge an LNG, die in Rotterdam gebunkert wurde, 1 Million m³ – darunter eine wachsende Menge Bio-LNG: 17.644 m³. Das ist eine deutliche Versechsfachung gegenüber 2024, als es sich noch um 2.775 m³ handelte. Auch die gebunkerte Menge an Biomethanol stieg 2025 deutlich an: 11.819 Tonnen im Vergleich zu 3.946 Tonnen im Vorjahr.
Bioblends
Darüber hinaus sank die Gesamtmenge aller bioblended Kraftstoffe im Vergleich zu 2024 um 14 %. Nach dem Rückgang im Jahr 2024 setzte ab dem dritten Quartal 2025 ein Anstieg der Mengen an Bioblends ein.
Der Rückgang in der zweiten Hälfte des Jahres 2024 war auf die gestiegene Verfügbarkeit von bioblended Kraftstoffen in Asien zurückzuführen, nachdem die Europäische Union Antidumpingzölle auf chinesischen Biodiesel eingeführt hatte.
Praxisversuch mit Ammoniakbunkern
Im April 2025 fand an der Kaimauer eines Terminals zudem die erste Ammoniak-Umschlagoperation zwischen zwei Schiffen im Rotterdamer Hafen statt. Mit diesen wichtigen Schritt bereitet sich der Rotterdamer Hafen auf Schiffe vor, die künftig mit grünem Ammoniak fahren und diesen Brennstoff in Rotterdam bunkern wollen.