Studie zur Landstromversorgung an Terminals
In Rotterdam arbeiten die Stadtverwaltung und der Hafenbetrieb gemeinsam daran, die Stadt und das Hafengebiet nachhaltiger zu gestalten. Mit Landstrom können wir festgemachte Seeschiffe mit nachhaltigem Strom versorgen.
Um die Landstromversorgung im Rotterdamer Hafen einzuführen, haben wir vier Studien zur Vorbereitung von Landstromversorgungssystemen (Onshore Power Supply (OPS)) abgeschlossen. Dies geschah an vier großen Terminals im Rotterdamer Hafen: dem ECT (Amazonehaven), dem APMT2 (Amaliahaven), dem VOPAK (Vlaardingen) und dem Kreuzfahrtterminal (Wilhelminakade). Die Studien umfassten verschiedene Komponenten: detaillierte technische Studien, Umwelt- und soziale Kosten-Nutzen-Analysen sowie Ausschreibungs- und Genehmigungsverfahren. Für diese Studien haben wir Fördermittel von der Europäischen Union erhalten.
Ergebnisse
Die im Rahmen dieser CEF-Studie durchgeführten Machbarkeitsstudien haben zur (geplanten) Umsetzung verschiedener Landstromprojekte in Rotterdam beigetragen. Die Studien lieferten verschiedene technische Entwürfe, Finanzanalysen sowie Umwelt- und Genehmigungsberichte. Insgesamt haben diese Ergebnisse zu den Investitionsentscheidungen für Landstromprojekte an den verschiedenen Standorten beigetragen.
Landstromprojekte im Rotterdamer Hafen
Am Kreuzfahrtterminal wurde inzwischen Landstrom bereitgestellt. In diesem Jahr beginnt der Bau von Landstromanlagen bei APM Terminals Maasvlakte II, Hutchison Ports ECT Delta und Hutchison Ports ECT Euromax. Die Landstromsysteme versorgen Containerschiffe, Flüssiggutfrachter und Kreuzfahrtschiffe mit Strom. Dadurch entsteht eine alternative Energiequelle für vor Anker liegende Schiffe. Mit dem Ziel, die CO2-Emissionen und die Luftverschmutzung zu verringern und die Markteinführung von Onshore-Energielösungen auf dem Festland zu beschleunigen.
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