RIFT entscheidet sich für den Rotterdamer Hafen zur Entwicklung von zirkulärem Eisenbrennstoff
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Das Technologieunternehmen RIFT hat den Rotterdamer Hafen als Standort für die Entwicklung einer kommerziellen Produktionsanlage für zirkulären Eisenbrennstoff ausgewählt. Zu diesem Zweck wurde ein Vorvertrag für ein Grundstück im Margriethaven auf der Maasvlakte unterzeichnet. Mit dieser Vereinbarung stellt die Port of Rotterdam Authority ein unbebautes Grundstück für die weitere Ausarbeitung des Projekts zur Verfügung.
In der elektrifizierten Produktionsanlage wird Eisenoxid (Rost) mithilfe von Wasserstoff mit geringem CO₂-Fußabdruck in zirkulären Eisenbrennstoff umgewandelt. Dieser Brennstoff kann bei Industriekunden zur Erzeugung von Wärme und Dampf eingesetzt werden, ohne dass am Einsatzort direkte CO₂-Emissionen entstehen. Der verbrauchte Brennstoff wird anschließend zentral wiederaufbereitet. RIFT ist ein ‑Technologie-Scale-up und entwickelt diese Technologie speziell für industrielle Wärmeprozesse, die sich allein durch Elektrifizierung nur schwer nachhaltiger gestalten lassen.
RIFT sieht Rotterdam als geeigneten Standort, um den Schritt von der Entwicklung zur Umsetzung zu vollziehen. Mark Verhagen, CEO von RIFT: „Rotterdam vereint wesentliche Faktoren: Zugang zu Wasserstoff, industrielle Nachfrage und ein starkes Partnernetzwerk. „Aufbauend auf der Unterstützung durch InnovationQuarter verbinden wir hier Produktion, Infrastruktur und Anwendung und machen einen weiteren Schritt in Richtung Umsetzung.“
In der kommenden Zeit werden RIFT und die Port of Rotterdam Authority gemeinsam an der weiteren Ausarbeitung und Integration der Anlage arbeiten. RIFT geht davon aus, dass die Produktionsanlage etwa 2031 den Betrieb aufnehmen kann.